Avalundrucke

Zu einer Zeit, in der sich bereits die ersten Künstler, Literaten und Kulturschaffenden in Richtung Schweiz, Italien und Südfrankreich orientierten und der aufkeimende Nationalsozialismus das kulturelle Leben in Deutschland massiv zu beeinträchtigen begann, unternahm eine Handvoll altgedienter und bewährter Bibliophiler ein gewagtes Projekt, das sich zum letzten erfolgreichen großen Buchkunst-Projekt der Zwanzigerjahre entwickeln sollte.

Der Avalun-Verlag wurde kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges im Jahre 1918 von Julius Brüll gegründet, zunächst als Abteilung des Verlages für Technik und Industrie. Mitinitiator war der österreichische Kunsthistoriker, Journalist und Galerist Arthur Roessler (1877–1955), der auch Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des österreichischen Werkbunds war. Und wie nicht anders zu erwarten, hatte auch Franz Blei seine Hände im Spiel – zumindest steuerte er als alter Freund Roesslers die erste Buchveröffentlichung des jungen Verlags bei [Franz Blei, Das Evangelium des Apollonios. Avalun-Tausenddrucke No. 1. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien, 1919.]

Ebenfalls mit von der Partie war der Drucker Jakob Hegner (1882–1962), der seit 1910 in der Gartenstadt Hellerau bei Dresden eine Druckerei betrieb, die an die Deutschen Werkstätten angegliedert war. Hegner übernahm den Avalun-Verlag 1922 und ließ ihn als Tochter seines Unternehmens ins Handelsregister von Hellerau eintragen. In den Büchern des Verlags sind bis 1922 Leipzig und Wien als Verlagsorte angegeben, danach für kurze Zeit Hellerau und Wien, ab Mitte 1923 dann nur noch Hellerau.

Der Avalun-Verlag orientierte sich offensichtlich am Vorbild Hans von Webers. Der Schwerpunkt lag auf meist illustrierten bibliophilen Ausgaben in geringer Auflage. Das erste dieser Werke erschien wohl unter Julius Brülls Ägide und war zwar sehr hochpreisig, aber weit davon entfernt, als Meisterleistung gelten zu dürfen: Andersens Reiseblätter aus Österreich mit 12 Original-Radierungen von Luigi Kasimir. Im Zwiebelfisch geißelt Hans von Weber das Werk als Monstrum. Doch schon der nächste Band, Dantes Das neue Leben mit Holzschnitten von Erwin Lang, fand auch die Anerkennung des kritischen Münchner Kollegen:

… graphisch und typographisch ein Musterwerk von hoher Schönheit und Würde. Erlesener Geschmack waltete auch über dem vornehmen Einband, in dessen tiefem Schwarz ein sehr schöner Titel golden prangt. Nun können wir diesen Verlag als einen der unsern begrüßen!
[Zwiebelfisch XIII. Jahrgang 1921/1922, Heft 1, S. 41]

Ein Bild der Vorzugsausgabe des Folianten (in blutrotem Ganzpergament-Franzband mit durchgezogenen Bünden aus der Werkstatt von E. A. Enders in Leipzig) findet sich weiter unten.

Dies gilt von Papier und Einband, wie von der eigens gewählten Type, von Satz und Druck. Die Ausführung der einzelnen Verlagswerke erfolgte teils in Deutschland, teils in Wien. Der Verlag sucht eben die entsprechenden Kräfte stets dort in seine Dienste zu stellen, wo sie am besten sind.
[Der Verlagsbuchhandel in der Republik Österreich. Betrachtungen anläßlich der ersten Wiener Buchmesse. In: Deutsche Verlegerzeitung 2, 1921, Nr. 22, Ss. 406-413.]

Avalun-Tausenddrucke:


Franz Blei: Das Evangelium des Apollonios. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien, 1919
Franz Dirsztay: Zwei Welten. Eine Novelle. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien, 1919
Arthur Rössler: Ein Abend mit Gottfried Keller und Böcklin. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien, 1919
Franz Blei: Der bestrafte Wollüstling. Eine Arabeske. Mit einer Umschlag-Lithographie von Paris Gütersloh. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien, 1921.

Der österr. Kunsthistoriker Arthur Roessler (1877-1955) studierte Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte in Wien, unternahm Studienreisen und war seit 1899 Redakteur der “Münchener Zeitung” in München. 1905 ging er als Galeriedirektor nach Wien, war Kunstreferent der “AZ” und der “Wiener Neuesten Nachrichten”, gründete den Avalun-Verlag in Wien und war geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Österreichischen Werkbundes.

1919 gründete Julius Brüll in Wien und Leipzig den Avalun-Verlag und zog 1923 nach Dresden-Hellerau. Bedeutend sind vor allem die von ihm herausgegebenen Pressen-Drucke, in denen neben Werken der Weltliteratur auch zeitgenössische Autoren veröffentlicht wurden. Die bis 1926 erschienenen 41 Avalun-Drucke sind mit Originalgraphiken illustrierte Bücher, Mappen und Einzelblätter, bei denen besonders auf die Übereinstimmung von Typographie und Illustration geachtet und die von den renommiertesten Druckereien der Zeit gesetzt und gedruckt wurden, u.a. bei Drugulin, Poeschel & Trepte, der Österreichischen Staatsdruckerei, Joh. Enschedé en Zonen oder später größtenteils bei Jakob Hegner in Dresden. Illustriert wurden sie von Künstlern wie Hugo Steiner-Prag, Max Slevogt, Karl Rössing oder Lovis Corinth, der den in der expressiven Mendelsohn- Schrift gesetzten und hier ausgestellten 31. Band (IV.41) mit Lithographien ausstattete. Die Offizin von Hegner, in welcher der Band gedruckt wurde, lag seit 1910 in der Gartenstadt Hellerau bei Dresden und arbeitete auch für andere Verleger wie etwa Paul Cassirer, Ernst Rowohlt oder Lambert Schneider, und nahm damit auch, wie etwa die Bremer Presse, unmittelbar Einfluss auf die Gestaltung des Verlagsbuches.

Peter Aoram Demeter (1875–1939) war gelernter Drucker, machte jedoch schon früh durch seine hochwertigen Handeinbände auf sich aufmerksam. Vor dem Ersten Weltkrieg leitete er ab 1912 die Binderei der Bremer Presse und im Anschluss die Handbandabteilung der Leipziger Großbuchbinderei Hübel & Denck, deren Inhaber Felix Hübel unter anderem in der Doves Bindery bei Thomas James Cobden-Sanderson gelernt hatte und nun die buchkünstlerischen Anregungen, die er dort empfangen hatte, im eigenen Betrieb umsetzen wollte. Die Einbände der Handbandabteilung fanden auf der Bugra 1914 großen Beifall seitens Fachpresse und Publikum. Nach dem Krieg eröffnete Demeter eine Buchbinderwerkstatt in der Gartenstadt Hellerau bei Dresden, im direkten Umfeld der Deutschen Werkstätten. Dort begann eine enge Zusammenarbeit mit dem österreichischen Drucker, Verleger und Übersetzer Jakob Hegner, der hier seit 1913 den Hellerauer Verlag sowie seit 1918 die Hellerauer Druckerei betrieb. Als Hegner zu Beginn der 1920er-Jahre in den Wiener Avalun-Verlag einstieg und zunächst gemeinsam mit Julius Brüll die sehr erfolgreiche bibliophile Reihe der Avalundrucke herausgab, zeichnete Demeter für viele der erlesenen Handeinbände verantwortlich, die der Reihe zu großem Ansehen unter der bibliophilen Elite der Zeit verhalfen. Neben dem Avalun-Verlag arbeitete Demeter vor allem für die Verlage von Kurt Wolff und Georg Müller, deren limitierte Vorzugsausgaben er in handwerklich erlesene Einbände fasste. Darüber hinaus schuf Demeter zu Beginn der 1920er-Jahre verschiedene Schriften, die von der Dresdener Schriftguss AG geschnitten, gegossen und verlegt wurden. In den Jahren 1922 und 1923 unterstützte P. A. Demeter den Drucker Giovanni Mardersteig bei der Einrichtung seiner Privatpresse, der Officina Bodoni im schweizerischen Montagnola, und fertigte gemeinsam mit Mardersteig die ersten Einbände. Die Presse war bis 1977 aktiv und zählt zu den erfolgreichsten buchkünstlerischen Unternehmungen aller Zeiten. 1928 gründete Demeter einen eigenen Verlag unter eigenem Namen, den Demeter Verlag, Hellerau. Den verlegerischen Schwerpunkt bildeten bucheinbandhistorische und -handwerkliche Bücher. Seine letzten Jahre verbrachte Peter A. Demeter in Berlin, wo er am 23. Mai 1939 starb.

„Again, in the richly decorated bindings of P. A. Demeter (pp. 161 and 162) one observes the sure hand of the experienced practitioner who knows how to take advantage of the beauties of material and technique in the fulfilment of his artistic aims. His ornamentation is certainly not quite original, but is distinguished by a clever decorative treatment of floral motives and a tasteful application of them; and even when he completely covers the back and sides with decoration of a uniform character, one does not feel that it is overdone. A beautiful example of his work is the binding with a design of leafage in gold on a reseda-green leather. Demeter also is a professional binder, and at present is head of the applied art department of the Hübel and Denck wholesale bindery at Leipzig. Even these large industrial concerns, equipped for the wholesale production of cheap bindings, have been obliged to take account of the growing desire for books that have an artistic value, and to attach to their establishments special departments in which, under the supervision of artistically minded craftsmen, not only simple bindings in “boards,” but also the costly and elaborate kinds of binding requiring most careful hand-work, are prepared.“

[Charles Holmes: The Art Of The Book. A Review of Some Recent European and American Work in Typography, Page Decoration & Binding. The Studio, London, Paris, New York 1909.]

Avalundrucke:

1.
Hans Christian Andersen: Reiseblätter aus Österreich.
Mit 12 Original-Radierungen von Luigi Kasimir (d.i. Alois Heinrich).
Erster Avalun-Druck, Avalun Verlag, Wien und Leipzig 1919
Auflage
Gebunden bei

2.
Hans Müller: Der Spiegel der Agrippina.
Mit 12 Original-Radierungen von Stefan Hlawa.
Zweiter Avalun-Druck. Avalun-Verlag Julius Brüll, Wien 1919.
Auflage 350, davon 100 auf kais. Japan.
Gebunden bei

3.
Richard Wagner: Tristan und Isolde.
Mit zahlreichen teils ganzseitigen Original-Radierungen von Alois Kolb.
Dritter Avalundruck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1919.
Auflage 350
Gebunden bei E. A. Enders.

4.
Erwin Rieger (Üs.): Aucassin und Nicolette.
Satzanordnung und Buchschmuck mit Originalholzschnitten von Rudolf Junk.
Zweiter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1919.
Auflage 385
Gebunden bei Carl Scheibe, Wien.

5.
Stéphane Mallarme: Der Nachmittag eines Fauns und einige Blätter Prosa.
Fünfter Avalun-Druck aus der Österreichischen Staatsdruckerei.
Avalun-Verlag Julius Brüll, Wien und Leipzig 1920.
Auflage 400
Gebunden bei

6.
Jakob Böhme: Vom übersinnlichen Leben. Ist ein Gespräch eines Meisters und Jüngers.
Sechster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1921
Auflage 375, davon 100 in Ganzpergament
Gebunden bei

7.
Conrad Ferdinand Meyer: Die Hochzeit des Mönchs.
Mit radiertem Titelblatt und 12 Originalradierungen von Alois Kolb.
Siebter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1921.
Auflage 375, davon 100 in Ganzpergament
Gebunden bei

8.
Dante Alighieri: Das Neue Leben.
Mit Holzschnitten von Erwin Lang.
Achter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1921.
Auflage 270, davon 100 in Halbpergament, I bis XXX in rotem Ganzpergament.
Gebunden bei E. A. Enders, Leipzig

9.
Gottfried Keller: Der Schmied seines Glückes.
Mit zehn farbigen Holzschnitten von Hans Alexander Müller.
Neunter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1921.
Auflage 400, davon 300 in Ganzleder und signiert.
Gebunden bei E. A. Enders.

10.
Mathias Villiers de L`Isle- Adam: Visionen aus dem Osten. Geheimnisvolle Errinnerung.
Mit 11 Original-Radierungen von Richard Teschner.
Zehnter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1921.
Auflage 400,
Gebunden bei

11.
Bibliomanen. Drei Erzählungen von Nodier, Flaubert, Asselineau.
Mit 12 Original-Radierungen von Hugo Steiner-Prag.
Elfter Avalun Druck. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien 1921.
Auflage 400,
Gebunden bei

12.
Honoré de Balzac: Sarrasine.
Mit 10 Original-Radierungen von Karl M. Schultheiß.
Zwölfter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien 1922.
Auflage
Gebunden bei P. A. Demeter.

13.
Hugo v. Hofmannsthal: Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes
Mit 13, davon 9 ganzseitigen Original-Holzschnitten von Erwin Lang.
Dreizehnter Avalun-Druck, Avalun-Verlag, Leipzig und Wien 1922.
Auflage 250
Gebunden

14.
William Shakespeare / A. W. Schlegel (Üs.): Der Sturm.
Mit 14 Original-Radierungen von Felix Meseck.
Vierzehnter Avalun-Druck, Avalun-Verlag, Leipzig und Wien 1922.
Auflage 110, Platten nach Druck der Auflage zerstört.
Gebunden bei P. A. Demeter, Hellerau.

15.
George Gordon Noel Lord Byron: Marino Faliero, Doge of Venice.
Mit 13 Radirungen von Sepp Frank.
Fünfzehnter Avalun-Druck, Avalun-Verlag, Leipzig und Wien 1922.
Auflage 275, davon 100 in Ganzpergament.
Gebunden bei P. A. Demeter.

16.
Herman Bang: Eine Erzählung vom Glück.
Mit 21 Orig.-Radierungen von Karl M. Schultheiß.
Sechzehnter Avalun-Druck, Avalun-Verlag, Leipzig und Wien 1922.
Auflage
Gebunden bei

17.
Jens Peter Jacobsen: Die Pest in Bergamo.
Mit 11 (recte 12) Original-Radierungen von Alois Kolb.
Siebzehnter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Leipzig und Wien 1922.
Auflage 400 (150 Ganzleder, davon 25 mit Extrasuite)
Gebunden bei

18.
Johann Wolfgang von Goethe: Das Märchen.
Mit einer Original-Lithographie von Max Slevogt.
Achtzehnter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien 1922.
Auflage 260, davon 125 in Ganzpergament.
Gebunden bei P. A. Demeter.

19.
Johannes von Saaz: Der Ackermann und der Tod.
Mit 12 Original-Holzschnitten von Otto R. Schatz.
Neunzehnter Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien 1922
Auflage 125, davon 25 mit Extrasuite.
Gebunden bei Carl Scheibe, Wien.

20.
Arthur Rössler: Die Stimmung der Gotik. Ein Zwiegespräch.
Mit 20 Holzschnitten von Otto R. Schatz.
Zwanzigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1922.
Auflage 125
Gebunden bei

21.
Miguel De Cervantes: Galatea.
Mit 56 Steinzeichnungen von Otto Hettner.
Einundzwanzigster Avalun-Druck, Avalun-Verlag, Wien und Leipzig, 1922
Auflage 250, davon 150 Ganzpergament, 50 mit Extrasuite)
Gebunden bei P. A. Demeter.

22.
Stendhal (Henri-Marie Beyle): Vanina Vanini.
Mit 12 Original-Radierungen von Karl M. Schultheiß.
Zweiundzwanzigster Avalun-Druck, Avalun-Verlag, Wien und Leipzig 1922.
Auflage 450, davon 250 in Ganzleder, 50 mit Extrasuite.
Gebunden bei E. A. Enders (abweichend vom Kolophon – dort Richard Oesterreich).

23.
Adalbert Stifter: Nachkommenschaften.
Mit 16 Original-Radierungen von Karl M. Schultheiß.
Dreiundzwanzigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Hellerau 1923.
Auflage 450, davon 250 Ganzleder
Gebunden bei E. A. Enders (abweichend vom Kolophon – dort Richard Oesterreich).

24.
Jacob Wassermann: Geronimo de Aguilar.
Mit 13 Original- Radierungen von Fritz Heubner.
Vierundzwanzigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Wien und Hellerau 1923.
Auflage
Gebunden bei E. A. Enders.

25.
Hugo von Hofmannsthal: Florindo.
Mit 25 Steinzeichnungen von Otto Hettner.
Fünfundzwanzigster Avalundruck. Avalun-Verlag, Wien und Hellerau 1923.
Auflage 350 (1-50 mit Mappe, 1-25 zusätzlich mit einer Handzeichnung aus den Entwürfen).
Gebunden bei P. A. Demeter.

26.
Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Ein Schauspiel.
Mit 17 Original-Holzschnitten von Bruno Goldschmitt.
Sechsundzwanzigster Avalun-Druck, Avalun-Verlag Hellerau 1923.
Auflage
Gebunden bei

27.
Paul Lacroix / Charles Newil: Bibliomanen. Zwei Erzählungen.
Mit 10 Original-Radierungen von Walter Tiemann.
Siebenundzwanzigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1923.
Auflage 450, davon 250 Ganzleder.
Gebunden bei

28.
Fritz Reuter: Hanne Nüte un de lütte Pudel. `ne Vagel- un Minschen-Geschicht.
Mit 58 (recte: 59) Original-Holzschnitten von Karl Rössing.
Achtundzwanzigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1923.
Auflage 480 (1–50 mit Mappe, 1bis 150 Bilder signiert, 151–480 Kolophon signiert)
Gebunden bei P. A. Demeter.

29.
Conrad Ferdinand Meyer: Die Richterin.
Mit 17 Original-Radierungen von Alois Kolb.
Neunundzwanzigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau und Wien 1923.
Auflage 500, davon 150 in Ganzpergament.
Gebunden bei E. A. Enders.

30.
Robert Louis Stevenson: Das Flaschenteufelchen.
Mit zwölf Original-Radierungen von Bruno Goldschmitt.
Dreißigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1923.
Auflage 300, davon 130 in Ganzleder, 20 mit Extrasuite und koloriert
Gebunden bei E. A. Enders.

31.
Friedrich von Schiller: Die Räuber.
Mit 12, davon 7 ganzseitigen Lithographien von Lovis Corinth.
Einunddreißigster Avalun-Druck, Avalun-Verlag, Hellerau 1923.
Auflage 280, davon 150 in Ganzpergament
Gebunden bei E. A. Enders.

32.
E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi.
Mit zwölf Original-Radierungen von Karl M. Schultheiß.
Zweiunddreißigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1923.
Auflage 350, davon 200 in Ganzleder
Gebunden bei E. A. Enders.

33.
Die Offenbarung Sankt Johannis.
Mit zehn Original-Holzschnitten von Bruno Goldschmitt.
Dreiunddreißigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1923
Auflage 450, davon 180
Gebunden bei E. A. Enders.

34.
Stendhal (Henri-Marie Beyle): Die Äbtissin von Castro.
Mit 13 (6 ganzseitigen) Originalradierungen von Alois Kolb.
Vierunddreißigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1923
Auflage 350, davon 200 durchgängig signiert
Gebunden bei E. A. Enders.

35.
Heinrich von Kleist: Die Marquise von O.
Mit 13 (10 ganzseitigen )Radierungen von Karl M. Schultheiß.
Fünfunddreißigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1923

36.
Joseph Freiherr von Eichendorff: Die Glücksritter.
Mit Radierungen von Bruno Goldschmitt.
Sechsunddreißigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1924
Auflage 300, davon 130 in Ganzleder und 50 mit Extrasuite.
Gebunden bei E. A. Enders.

37.
Yoricks Empfindsame Reise durch Frankreich und Italien.
Mit 72 Original-Lithographien von Richard Dreher.
Siebenunddreißigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau 1924.
Auflage 300
Gebunden bei P. A. Demeter.

38.
Franz Grilparzer: Der arme Spielmann.
Achtunddreißigster Avalun-Druck, Avalun-Verlag Hellerau bei Dresden 1924.
Auflage 420
Gebunden bei P. A. Demeter.

39.

40.
Voltaire (François-Marie Arouet): Candide oder der Optimismus.
Mit 34 Lithographien von Richard Dreher.
Vierzigster Avalun-Druck. Avalun-Verlag, Hellerau bei Dresden 1925.
Auflage 420
Gebunden bei P. A. Demeter.

Author: Andreas Schüler

Geboren 1970 · Aufgewachsen in Nordhessen · Studium in Frankfurt und Halle · Stationen als Ghostwriter, Konzepter, Art Director, Onlineredakteur, Creative Director Text, Head of Content, Head of Marketing.

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